Archiv für Juli 2008

Die Weißen Dörfer

Montag, 07. Juli 2008

Die Weißen Dörfer Andalusiens sind sehr sehenswert und ein Ausflug dorthin ist jedem zu empfehlen, der seinen Urlaub in Andalusien verbringt. Zwischen Arcos de la Frontera und Ronda sind die Dörfer malerisch verstreut und bilden mit ihren weißen Häusern einen weithin sichtbaren Farbkontrast zur Landschaft Andalusiens. Dort herrschen je nach Jahreszeit überwiegend braune und graue Farbtöne vor, dazwischen mischt sich ein Grün in verschiedenen Abstufungen. Die strahlend weißen Häuser sind weithin leuchtend sichtbar. Aufgrund der Hitze in den Sommermonaten würden sich die Wohnräume in den Häusern aufheizen bis zur Unerträglichkeit. In früheren Zeiten, als man noch keine Klimaanlagen oder andere Kühlungstechniken kannte, ging man dazu über,  die Außenwände der Häuser weiß zu kalken. Die Farbe Weiß reflektiert die Sonnenstrahlen und hält das Innere der Gebäude kühl. Heutzutage hat man erkannt, dass die malerische Kulisse der Weißen Dörfer Touristen anlockt und belässt es daher bei der altbewährten Technik. Die Häuser sind auch heute noch gekalkt und sind unter dem Namen „Weiße Dörfer“ bekannt und berühmt geworden. Es lohnt sich auf jeden Fall, diese Sehenswürdigkeit in Spanien entsprechend zu würdigen, und den Weißen Dörfern Andalusiens einen Besuch abzustatten. Von Dorf zu Dorf kann man fahren, immer wieder aussteigen und durch die einzelnen Orte spazieren gehen. Der Zauber der Landschaft wird jeden gefangen nehmen, der auf seiner Entdeckungsreise durch Spanien in diese Gegend kommt. Die Dörfer mit ihren Häuschen bieten ein schönes und lohnendes Motiv für so manches ansprechende Landschaftsbild. Ein kleines Aquarell dieser bezaubernden Gegend macht als Souvenir für zu Hause noch lange Freude.

Gibraltar

Sonntag, 06. Juli 2008

Die Kontinente Afrika und Europa liegen am nähesten beieinander an der Straße von Gibraltar, oder auch Meerenge von Gibraltar genannt. Der Ort Gibraltar liegt auf der europäischen Seite und setzt sich zusammen aus der Stadt Gibraltar und dem Naturschutzgebiet. Ein Besuch von Gibraltar lohnt sich immer. Das Naturschutzgebiet Upper Rock, welches zu dem spanischen Gebiet Gibraltar gehört, ist gegen Eintritt zu besichtigen, während die Stadt Gibraltar ebenfalls sehr sehenswert ist. Das touristische Zentrum wird autofrei gehalten, was für den Besucher sehr angenehm ist. Die anderen Teile Gibraltars sind nicht erschlossen und ist unter Umständen sehr mühevoll zu erreichen.  Ein besonderes Markenzeichen von Gibraltar sind die Affen. Es handelt sich um Berberaffen. Freilebend kommen sie an keinem anderen Ort in Europa vor, nur in Gibraltar. Daher nennt man den Ort auch Affenfelsen. Man weiß nicht genau, woher die Affen ursprünglich kamen. Der Legende nach soll die britische Herrschaft dann beendet sein, wenn der letzte Affe Gibraltar verlassen hat. Eine weitere Sehenswürdigkeit ist die Tropfsteinhöhle St. Michaels Cave und die Gorham-Höhle mit Funden aus der Neandertal-Zeit. Der Leuchtturm ist beliebtes Postkartenmotiv und sollte auf jeden Fall bei einem Besuch Gibraltars gewürdigt werden. Er wurde 1841 in Betrieb genommen. An der Stelle befindet sich auch eine Moschee. Aber es sind nicht nur die Sehenswürdigkeiten, die diesen Ort auszeichnen. Das Gefühl, am südlichsten Punkt Europas zu stehen, ist schon alleine eine Reise dorthin wert. An der Stelle, an der die Kontinente so nah zusammen sind, wie sonst nirgendwo zu verweilen, bereichert jeden Urlaub in Spanien.

Alhambra

Sonntag, 06. Juli 2008

Zu den meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Europa gehört die Alhambra in Spanien. Auf einem Hügel in der Stadt Granada steht die Rote Burg, die Alhambra, mächtig und imposant. Im Maurischen Stil erbaut, stellt es ein wichtiges Bauwerk der Islamischen Kunst dar. Nicht nur Baukunst gibt es zu bewundern, sondern man hat von dort auch einen einmaligen Blick über Granada und die umliegende Landschaft. Die Stadtburg selbst ist umgeben von einer mächtigen Mauer. Innerhalb dieser Burgmauer befindet sich der älteste erhaltene Teil, die Zitadelle, außerdem die Nesridenpaläste, der Palast Karls des Fünften, und noch weitere Gebäude, wie zum Beispiel ein Hotel und eine Kirche. Diese Form, diese Ansammlung verschiedener Gebäude, ummauert und damit zu einem Ganzen vereint, ist eine Burgform, die typisch für das Mittelalter ist. Man findet diese Burgform auch bei anderen Burgen in Europa, aber die Alhambra ist ein besonders beeindruckendes Exemplar. Bei einer Besichtigung der Anlage kann man sich leicht vorstellen, wie das Leben in der Alhambra damals ausgesehen haben mag. Ein reges Treiben erfüllte die Mauern, Handwerker, Händler, Besucher und Bewohner der Anlage gaben der Burg Leben. Vor einer Besichtigung empfiehlt es sich, Tickets vorzubestellen. Pro Tag können nur 7.700 Besucher eingelassen werden. Das heißt, man plant am besten seinen Besuch der Alhambra genau und bestellt das Ticket zum Beispiel über das Internet. Es wäre doch schade, wenn man extra anreist, und könnte dann keine Eintrittskarte mehr ergattern. Das Kleinod der Baukunst, die am  meisten besuchte Sehenswürdigkeit in Granada zum Greifen nah, und dann wäre kein Einlass möglich.

Kroatien

Sonntag, 06. Juli 2008

Das Land Kroatien gehört heute zu einem der beliebtesten Urlaubsländer. Auf einer Fläche von rund 57000 Quadratkilometern leben derzeit rund 4,5 Millionen Einwohner. Die Amtssprache des Landes ist Kroatisch und die Währung der Kuna.
Die Hauptstadt von Kroatien ist Zagreb, mit rund 1 Million Einwohner. Das Land Kroatien liegt an der Ostküste der Adria, und einige Teile der Landfläche gehören zu der Pannonischen Tiefebene und Dinariden.
Das Land lässt sich heute nach seinen Klimazonen und den Reliefformen in drei unterschiedliche Landschaftszonen einteilen, wozu die Pannonische Tiefebene, die dinarische Gebirgsregion und die adriatische Küstenregion zählen. Vor allem die adriatische Küstenregion ist bei Urlaubern sehr beliebt, zu der ebenfalls Istrien gehört, eine Halbinsel im Nordwesten, das Kroatische Küstenland – Hvratsko Primorje – sowie Dalmatien.
Zu Kroatien gehören 1246 Inseln, von denen heute jedoch lediglich 47 bewohnt sind. Besonders bemerkenswert ist, dass die Regierung des Landes sehr viel Wert auf den Schutz der vorhandenen Wassergebiete sowie des Landes legt. Alleine 117 Strände des Landes sind mit der Blauen Flagge gekennzeichnet, was dem Urlauber sauberes Wasser und gepflegte Strände garantiert.
Das Land verfügt heute über 8 Nationalparks sowie 10 geschützten Naturparks. Eine Fläche von rund 5900 Quadratkilometern – 10% der Fläche – sind geschützt, mit den geschützten Gewässern ergibt sich sogar eine Fläche von rund 6100 Quadratkilometern.
Kroatien ist besonders reich an einer vielfältigen Flora und Fauna. Rund 37% des Landes sind von Wäldern bedeckt und vor allem in den gebirgigen Regionen finden sich heute noch seltene Tierarten, wie zum Beispiel der Goldschakal, Luchse, Wölfe und Braunbären. Entlang der Küstenregionen leben mehrere Arten von Reptilien, wie die Land-, Sumpf- und Meeresschildkröten sowie Eidechsen und Schlangen.
Der Tourismus gehört heute mit zu den wichtigsten Einnahmequellen des Landes. Die beliebtesten Urlaubsziele sind vor allem die Küste und die Nationalparks. Heute werden von Urlaubern hauptsächlich die bekanntesten Städte besucht, wie zum Beispiel Dubrovnik, Split, Rijeka, Zagreb und die Halbinsel Istrien.

Rijeka

Sonntag, 06. Juli 2008

Die Stadt Rijeka gelegen an der Kvarner-Bucht im Nordwesten Kroatiens, welche tief ins Festland einschneidet, ist eine Hafenstadt mit einer Fläche von 44 km². Sie hat 144.000 Einwohner und ist aufgeteilt in sieben Stadtbezirke und ist die Hauptstadt der Gespanschaft Primorje-Gorski und Sitz der örtlichen katholischen Erzdiözese. Rijeka ist nicht nur die drittgrößte Stadt in der Republik Kroatien, sondern gilt auch als bedeutendste Stadt des Kvarner Landes. Sie ist nicht nur kulturelles Zentrum und auch Universitätsstadt, sondern auch Industrie- und Handelsmetropole. Im 16. Jahrhundert erlangte die Stadt Bedeutung, denn nun entwickelten sich Manufaktur, Schulwesen, Handel und Kunst. Sehenswürdigkeiten von Rijeka sind natürlich die Altstadt in der man außer dem charmanten mediterranen Baustil, mit dessen kleinen romantischen Gassen und den hellen ansprechenden Fassaden der Häuser auch noch den Stadtturm, den Dom sowie die Kirche Sankt Veit besichtigen kann. Weitere kulturistisch wertvolle Besichtigungsmöglichkeiten bieten sich unter anderem auf der Burg auf dem Trsat, dem Stadttheater, Straßen und Plätzen wie z.B. Korso oder Dolac und dem Seefahrtsmuseum im Gouverneurspalast, denn in Rijeka wurden die ersten Torpedos im Bezug auf den ersten Weltkrieg gebaut. Das Gebiet um Rijeka ist eines der touristisch am meisten entwickelten Gebiete Kroatiens mit einer bis ins 19. Jahrhundert zurückreichender Touristik. Aufgrund der hohen Industrieansiedlung ist die Stadt kein typischer von Touristen besuchter Ort, dennoch entwickelt sich der Kongresstourismus wegen der hohen Anzahl der Messen prächtig. Der alljährliche Karneval in Rijeka der seit 1982 stattfindet und mit 150 Gruppen aufläuft, zieht mehr als 120.000 Zuschauer von Mitte Januar bis Ende Februar in die Region.

Sehenswürdigkeiten Osijek

Sonntag, 06. Juli 2008

Osijek ist die viertgrößte Stadt des Landes Kroatien und derzeit leben dort rund 130000 Einwohner.
Die älteste Burg von Osijek – die Tvrda Tvrdja – ist bereits im Mittelalter erbaut worden, welche später in türkischem Besitz war. Nach der Vertreibung der Türken wurde diese durch die österreichische Militärregierung mit Mauern umgeben, womit diese zu einer Festung wurde und heute als ältester Stadtteil von Osijek gilt. In den Jahren von 1923-1926 wurden diese Festungsmauern fast vollständig abgerissen und von den einst monumentalen Gebäuden stehen heute nur noch einige Teile der 1. und 7. Bastei, die Karlbastei und die Eugenbastei. Zwischen den beiden Basteien finden sich jedoch heute noch der Wasserturm und das Wassertor.
Innerhalb von Tvrda Tvrdja finden Besucher immer noch sehr viele Straßen und Gebäude im barocken Stil. Besonders sehenswert in diesem Stadtteil sind zudem die Festung Filibej, der Platz der heiligen Dreifaltigkeit mit der barocken Pestsäule sowie die Pfarrkirche des heiligen Erzengels Michael. Zu den etwas älteren Gebäuden zählt ebenfalls die Franziskanerkirche der heiligen Kreuzerhöhung aus dem Jahr 1715. Die Franziskanerkirche verfügt zudem über ein Kloster sowie einen Wasserturm und ein Wassertor.
Die Pfarrkirche des heiligen Petrus und Paulus wurden in den Jahren 1894 bis 1898 errichtet und befindet sich in der Oberen Stadt Gornji Grad. Die Kirche ist ein neugotisches Sakralgebäude, welches nach den Plänen des deutschen Architekten Franz Langenberg und des Wiener Architekten Richard Jordan erbaut wurde. Innerhalb der Kirche finden sich 5 wunderschöne, gotische Altäre. Der rund 90 Meter hohe Glockenturm bietet den Besuchern 4 Galerien.

Zagreb

Samstag, 05. Juli 2008

Zagreb ist der Regierungssitz Kroatiens und mit etwa rund einer Millionen Einwohner die Hauptstadt der Republik. Die nahezu zentrale Lage der Stadt im Bezug auf die landschaftliche Definition des Landes Kroatien, das eine Hufeisen ähnliche Form besitzt, macht sie zu einem Verkehrsknotenpunkt von großer Bedeutung. Dadurch, dass so viele Menschen in der Region um und in Zagreb leben, hat diese Stadt auch einen hohen wirtschaftlichen Wert für das Land. Das akademische Zentrum Kroatiens befindet sich ebenfalls in der Hauptstadt Zagreb. Der Stadtkern wird als eigene kroatische Gespanschaft betrachtet, der auch als eigener Verwaltungsdistrikt gehandhabt wird. Die Peripherie der Stadt, die als umliegende Region Hrvatsko Prigorje bekannt ist, bildet eine andere Verwaltungseinheit. Zagreb liegt am Fuße des Medvednica-Gebirges im Südwesten der Pannonischen Tiefebene an beiden Flanken der Save. Die Zagreber Kathedrale ist das Wahrzeichen der Stadt und lockt auch viele Touristen in diese. Eine goldene Marienstatue thront auf einer Säule, die von vier goldenen Engeln umkreist und von dem Madonnenbrunnen umschlossen wird, schmückt den Vorplatz der Kathedrale. Durch den Einfall der Tartaren in die Stadt wurde die ehemalige Kathedrale aus dem 12. Jahrhundert zerstört. An derselben Stelle wurde im 15 Jahrhundert das noch heute existierende Gotteshaus erbaut. Durch ein Erdbeben im Jahre 1880 stürzte das Hauptschiff ein und der Kirchturm wurde irreparabel beschädigt. Durch eine Sanierung bzw. Restaurierung, unter der Leitung von Hermann Bollé ist sie nun im neugotischen Stil zu bewundern. Die beiden Anfang des 20. Jahrhunderts gebauten Kirchtürme sind jeweils 105 Meter hoch und werden momentan restauriert.

Die kroatische Lebensweise

Samstag, 05. Juli 2008

Genauso wie Deutschland hat Kroatien Anbindung an das Internet sowie die Telekommunikation. Viele Handelsgeschäfte werden über diese Kommunikationsmöglichkeiten geschlossen, oder auch erst einmal angeboten indem man die kostenlose Werbung entdeckt hat. Da Kroatien sehr viel durch die Schifffahrt erwirtschaftet, ist eine Aktualität der Informationen über die allgemeine nationale und internationale Marktsituation unbedingt erforderlich. Es ist nicht alltäglich, dennoch suchen auch Menschen aus anderen Ländern über diese Leitungen den Kontakt zu kroatischen Arbeitgebern oder der republikanischen Staatsbehörden, da Kroatien ein schönes und geschätztes Ziel für Auswanderer ist. Dort lebt es sich viel unbeschwerter und im gesamten stressfreier als in Deutschland. Wer in Kroatien eine Beschäftigung hat, kann normalerweise auch recht ordentlich leben. Gerne stellen auch Einwanderer die Herstellungskunst ihres Heimatlandes zu Schau und versuchen diese an den kroatischen Bürger zu bringen, um sich so ein festes Standbein aufzubauen. Jedoch sollte man nicht meinen, nur weil Kroatien noch immer viel Natur und Kultur zu bieten hat, dass es nicht modern ist. In vielen Bereichen ist sogar schon der Funk- und Fernsehempfang durch DVB-T zu erhalten. Auch Videotelefonie und der Empfang des UMTS-Netzes sind bereits verfügbar. Ein relativ aktueller Bericht sagte sogar aus, dass Kroatien mit über 70 %, eine der führenden Stellen in Europa einnimmt, was die terrestrische Abdeckung des Fernsehempfangs mittels Funktechniken wie DVB-T betrifft. Inzwischen sollte man davon ausgehen, dass Kroatien sich dem europäischen Standard angepasst hat und keineswegs innovativ weit zurück liegt. Die Republik ist lediglich ein grünes Fleckchen Erde auf dem Stand der modernen Technik.

Sehenswürdigkeiten Varazdin

Freitag, 04. Juli 2008

Die Stadt Varazdin liegt in Kroatien und derzeit leben dort rund 50000 Einwohner. Die Stadt liegt im Norden des Landes, direkt am rechten Ufer der Drau. Varazdin ist heute das kulturelle Zentrum des Landes Kroatien.
Besuchern bietet die Stadt viele Kultur- und Geschichtsdenkmäler. Der Stadtkern ist durch barocke Gebäude geprägt und zudem sehr gut erhalten. Zu den wichtigsten Attraktionen der Stadt gehören das Schloss sowie das Stadtzentrum. Innerhalb der Stadt befinden sich zahlreiche Museen, Galerien und Sammlungen sowie der unter Denkmalschutz stehende Stadtfriedhof.
Das besondere Wahrzeichen der Stadt ist die Stadtgarde. Die Grenadiere in den blauen Uniformen sind heute immer noch bei allen feierlichen Anlässen im Rathaus anwesend.
Direkt in der näheren Umgebung der Stadt befinden sich die in ganz Kroatien bekannten Thermalquellen sowie das Kurbad Varazdinske Toplice. In der Altstadt finden sich nicht nur zahlreiche barocke Gebäude, sondern diese ist zudem ebenfalls Veranstaltungsort von Barockmusikabenden, die heute zu den bedeutendsten kroatischen Konzertveranstaltungen gehören. Neben den Veranstaltungen gibt es zudem das Internationale Blasorchester-Festival und die Buchtage. Jedes Jahr im Sommer findet dort ebenfalls das Spancirfest-Festival statt. Hier treten internationale Akrobaten, Schauspieler oder Zauberkünstler auf.
Besonders sehenswert ist zudem der alte Friedhof der Stadt, welcher nicht nur über Wege aus dem vorigen Jahrhundert verfügt, sondern zudem über viele unzählige, wesentlich ältere Grabsteine.

Sehenswürdigkeiten Zagreb

Freitag, 04. Juli 2008

Zagreb ist die Hauptstadt des Landes Kroatien. Auf einer Fläche von rund 642 Quadratkilometern leben circa 780000 Einwohner.
Die Stadt befindet sich am Fuß des Medvednica-Gebirges und das Wahrzeichen der Stadt ist die Zagreber Kathedrale. Bekannt ist die Kathedrale vor allem unter ihrem früheren Namen: Stefansdom. Auf dem Vorplatz der Kirche befindet sich ein Madonnenbrunnen, der mit einer Säule und vier goldenen Engeln verziert ist. Direkt darauf befindet sich die goldene Marienstatue.
Sehr sehenswert ist ebenfalls die Sankt-Markus-Kirche, welche im 13. Jahrhundert erbaut wurde. Besonders bemerkenswert ist das Dach aus dem Jahr 1880 mit den beiden eingebauten Wappen. Auf der linken Seite können Besucher das Wappen Kroatiens, Dalmatiens und Slawoniens erkennen, während sich auf der rechten Seite das Stadtwappen befindet. Im Inneren der Kirche wurde eine Ausstellung eingerichtet, welche unterschiedliche Werke der Bildhauerkunst zeigt.
Das Steinerne Tor gehörte in früheren Zeiten zu der Stadtbefestigung. Ehemals führten insgesamt 5 Stadttore in die Königsstadt. Im Jahr 1731 wurde ein großer Teil der Häuser durch einen Brand zerstört, und nur ein Bild der Maria mit Jesuskind blieb unversehrt. Im Anschluss wurde das Steinerne Tor zu einer Kapelle umgebaut, welche noch heute vielen Gläubigen als Gebetsort dient.
Der Botanische Garten ist in den Monaten Mai-Oktober geöffnet und bietet Besuchern auf einer Fläche von rund 50000 Quadratmetern circa 10000 unterschiedliche Pflanzenarten. Von diesen Arten sind rund 1800 exotische Gewächse aus der gesamten Welt. Die Wege des Gartens sind sehr gut angelegt und führen den Besucher zwischen künstlichen Gewässern, Gewächshäusern, Pavillons und Nadelhölzern hindurch.
Nicht nur in kultureller Hinsicht bietet Zagreb seinen Besuchern eine vielfältige Beschäftigung. Jährlich gibt es zudem mehrere Veranstaltungen, wie zum Beispiel ein internationales Theaterfestival, ein Dokumentarfestival oder unterschiedliche Symphoniekonzerte.