Archiv für Juni 2008

Flensburg

Dienstag, 24. Juni 2008

Welches nach Kiel und Lübeck die dritt größte Stadt ist, erlitt während des zweiten Weltkriegs kaum Schäden, so dass sie eine gewisse Zahl an unbeschädigten Sehenswürdigkeiten wie das Nordertor nachweisen kann. Das Nordertor ist das heutige Wahrzeichen der Stadt und begrenzte eins die Stadt Flensburg nach Norden. Das Nordertor welches ein Stadttor ist, ist im Landesteil Schleswig das einzig erhaltene Stadttor. 1595 Kontrolltor aus rotem Backstein und mehreren Stufengiebeln erbaut. Diente es zur Abkontrolle von stätig Neuzureisenden und Einreisenden, das Tor wurde geschlossen wenn es dunkel wurde. Das Flensburger Stadtwappen, das Wappen des dänischen Königs Christian IV, sowie die über dem Torbogen angebrachte Inschrift Friede ernährt, Unfriede verzehrt schmücken die Nordseite des Tores. Flensburg hatte im 19. Jahrhundert mehrere Stadttore nachzuweisen die aber dem Abrissen zum Opfer vielen, wie das Rote Tor oder das Friesische Tor. Durch die Repräsentation Deutscher Bauwerke auf den Briefmarken der Deutschen Bundespost, welche den damaligen Wert von 30 Pfennig für Standartbriefe hatte, wurde das Nordertor 1966 geradezu weltbekannt. Die Bebauung des Tores auf der Westseite der Norderstraße reichte Ursprünglich bis an das Tor heran. Von dem nördlichen Stadtteil schlossen sich Armenwohnungen an die Ostseite des Tores, welche um 1900 für den Erhalt des Tores und zur Platzschaffung für den zunehmenden Verkehr abrissen wurden. Die elektrische Straßenbahn fuhr 1907 um das Tor herum, welches um die Jahre 1920 durch ein ansprechendes aus rotem Backstein bestehendes Verwaltungsgebäude, der Platz wieder geschlossen wurde. Nach Abbruch des Gebäudes, wurde in den 70er Jahren durch städtebauliche Situation und dem zwischenzeitlichen Verlust der Nachbarhäuser als unbefriedigend empfunden. Besserungen und Umgestaltung erhoffte man sich 1990, durch Andeutung der Stadtmauern und Glasarkaden, welche 2007 für die Phänomenta Erweiterung teilentfernt wurden. Das Wissenschaftsmuseum Phänomenta nutz heute das Nordertor und stößt, mit seiner an das Tor direkt anschließenden glatten Glassfassade bei den meisten Flensburgern auf Ablehnung, so das weitere Veränderungen der Umfeldbebauung vorprogrammiert sind.

Hamburg „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins…“

Dienstag, 24. Juni 2008

So oder so ähnlich könnte es lauten, wenn Sie die Stadt besuchen möchten, aber nicht nur auf der Reeperbahn zu Quatsch Comedy welches seit 2005 wieder in Hamburg ansässig, sondern auch Kulturell hat Hamburg eine Menge mehr zu bieten als nur die Reeperbahn. Die Freie Hansestadt als sich eigen bildendendes Bundesland von Deutschland ist für seine Musicals wie König der Löwen, Tanz der Vampiere, der Hamburger Staatoper mit ihrem Weltruf welches Künstler wie Monserrat Caballé die hier ihre Weltkarriere startete oder Luciano Pavarotti Ihr bestes zum Ausdruck brachten, Theater wie das Deutsche Schauspielhaus eines von zwei Staatstheatern oder das Varité, sowie das in Hamburg unter der Leitung von John Neumeier Ansässige weltbesten Ballett- Ensemble, hat Hamburg weit über die Grenzen hinaus bekannt werden lassen. Architektonisch ist die Stadt sehr vielseitig, welches diese auch einzigartig erscheinen lässt. Die wohl neben der Reeperbahn, bekanntesten Wahrzeichen wie die Kirche St. Michaelis (Michel) oder die Turmruine St. Nikolai Überbleibsel aus Weltkriegszeiten sind interessante Zeitzeugen für die es sich lohnt einen Abstecher nach Hamburg zu machen. Der Hamburger Fischmarkt, sowie die Speicherstadt, den Landesbrücken, dem Alten Elbtunnel sowie das Blankeneser Treppenviertel bietet Hamburg entlang der Elbe weitere Sehenswürdigkeiten die zur Erkundung einladen. Die über die Stadt verteilten Parks und Grünanlagen wie um nur die wichtigsten zu benennen, den Stadtpark, Landschaftspark, Planten un Blomen lassen die Stadt als „grüne“ Stadt erscheinen und bieten hier Entspannung und Erholung von den Unternehmungen.

Hannover

Dienstag, 24. Juni 2008

Die Landeshauptstadt Niedersachsens ist für seinen Herrenhäuser Garten, da er als der schönste und größte Garten Deutschland gilt und zu den bedeutendsten Barockgärten Europas zählt, bekannt. Der Herrenhauser Garten lädt nach einem Stadtbummel zum Entspannen, zur Seele baumeln lassen, sowie zur Erkundschaftung und Verzauberung durch die Blütenbracht und Fülle ein. Die zahlreichen Wasserspiele und die mit liebe und Sinnlichkeit angelegten Sonder- und Mustergärten lassen so manchen den Alltag vergessen. Wie schon erwähnt ist der Herrenhäuser Garten ein Barockgaren und seine Gründung ist im Jahre 1666 dem Calenberger Herzog Johann Friedrich zu verdanken. Sein Ausbau und dessen Pflege gehen auf die des Herzogs Frau Sophie Kurfürstin von Hannover und Mutter des ersten Hannoveraners zurück. Der Herrenhäuser Garten setzt sich aus mehreren Einzelgärten zusammen, dem Berggarten welcher ursprünglich als Nutzgarten des Hofes angelegt wurde und später zum Botanischen umgebaut wurde. Im Herzen des Berggartens liegt das Mausoleum, wo die Mitglieder der hannoverschen Königsfamilie ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Des weiteren hat der Berggarten das Pflanzhaus mit der größten Orchideensammlung Europas zu bieten welches eine Sammlung an seltener und fremdländischer Gewächse bietet, und mit seiner Blütenpracht so manchen Besucher „die Sinne raubt“. Des weiteren zählt der Georgengarten, welcher die Orangerie, das Wallmodenschloss, welches heut das Wilhelm-Busch-Museum beherbergt und die Herrenhäuser Allee mit seiner 2km länge, dazu. Der letzte Garten der zu dem Herrenhäuser Garten zählt ist der Welfengarten. Die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover wird seid 1879 von dem in dem Welfengarten liegenden Welfenschloss beherbergt. Der in den 80er Jahren als Drogenumschlagsplatz genutzte Garten, wird heute von einer friedlichen, studentischen Atmosphäre beherrscht, welcher im Sommer Freiluft- und Theateraufführungen anbietet.

Kassel

Dienstag, 24. Juni 2008

Die an der Fulda gelegene Stadt ist die historische Hauptstadt von Hessen. Sie hat einiges an bauwerklichen Sehenswürdigkeiten zu bieten und zahlreiche Museen, wie das Fridericianum. Dieses Gebäude auch wenn es nicht das erste öffentliche Museum war, ist aber doch, das erste Gebäude welches von Anfang an als Museumskomplex konzipiert wurde und war eines ersten öffentlichen Museen auf dem europäischen Kontinent. Es beherbergte die fürstliche Bibliothek und die vom hessischen Landgrafen gesammelten Kunstgegenstände. Von 1810 bis 1813 war das Fridericianum der Ständepalast mit Parlamentssaal des Königreiches Westfalen.

In über zehn Jahren, durch schwierigen Untergrund und steilen Gefälle immer wieder verzögert, wurde das Fridericianum von 1769 bis 1779 durch den Architekten Simon Louis du Ry erbaut. Es zählt neben dem Wörlitzer Schloss zum ersten klassizistischen Bau Deutschland. Gemäß den Plänen von Simon du Ry wurde der 1300 errichtete Zwehrenturm umgebaut und mit dem Museum verbunden. Der Zwehrenturm war ein Teil der mittelalterlichen Stadtbefestigung Kassels und trägt ein aus 1554 Wappenstein und eine Sonnenuhr aus dem 18. Jahrhundert, welche mit Kurven von Sternbildern, Monaten und den römischen Stundenzahlen gemalt ist.

Die symmetrische Dreiflügelanlage, welche aus dem Vorderbau von der Platzfront eine Länge von fast 80 Metern bildet und durch 19 Achsen gegliedert wird, die Fond von einem Porikus geprägt und sechs ionischen Säulen getragenen wobei die Fassade durch ionische Pilaster gegliedert wird, wurde im Zweiten Weltkrieg schwer beschädigt, aber Äußerlich wiederhergestellt. Im gleichen Zuge wurde das ursprüngliche durch den Zweiten Weltkrieg ausgebrannte Gebäude mit nur zwei Geschossen, komplett entkernt und neu mit drei Geschossen ausgebaut. Aller fünf Jahre Mittelpunkt der documenta und ein Ausstellungsort für moderne Kunst, ist das Museum heute ein wichtiger Anziehungspunkt für junge Künstler, welche hier gefördert werden.

Erfurt

Montag, 23. Juni 2008

Welches die Landeshauptstadt von Thüringen ist und 742 erstmals Urkundlich erwähnt wurde, besitz einen knapp drei Quadratkilometer großen Altstadtkern der von mittelalterlichen Bauwerken wie Pfarrkirchen und zahlreichen Fachwerk- und Bürgerhäusern geprägt ist. Das Wahrzeichen der Dom und die Severinkirche welche auf dem Domplatz thronen und europaweit das einzigartigste Ensemble ist. Die Severinkirche welche ein Katholischer Bau ist, ist eine der bedeutendsten Bauten in gotischer Bauweise von Deutschland. 1238 wurde in einer Ablassurkunde über einen Neubau der Kirche geschrieben, welche erst in den Jahren um 1270 begonnen wurde, es lautet aus alten Quellen, dass die „alt Kirche“ eine Ruine sei und tatsächlich eingestürzt wäre. Nach urkundlichen Überlieferungen wurde 1308 der neue Hochaltar geweiht, nachdem das östliche Querhaus, die Ostteile sowie der Chor fertig gestellt waren. Das Langhaus wurde 1327 und fünf Jahre später war die gesamte Kirche weitgehend fertig gestellt. Wobei sich einige Nachrichten auf erste Reparaturen der Kirche in dieser Zeit beziehen und man vermutet das die Kirche erst in der Mitte des 14. Jahrhundert komplett vollendet war. Einen wesentlichen Einschnitt in der Geschichte der Kirche gab es zum 19. Juni 1472 wo ein verheerender Stadtbrand auch die St. Severin stark beschädigt hatte. Die Glockentürme, Glocken, Orgeln, die gesamte Bedachung, der Westchor mit Kreuzgang und Teile der Gewölbe wurden durch den brand entweder komplett zerstört oder beschädigt. Die Reparatur und Aufbauarbeiten dauerten bis um 1500 an, wobei die Sakristei und Kapitelsaal neu errichtet wurden. Aus dieser Zeit stammt das Walmdach welches das ganze Schiff überdeckt und der östlichen Dreiturmgruppe die heutige Gestalt verleiht. Die quadratischen Chorseitentürme welche heute schlanke Turmhelme besitzen, wurden wie der zweigeschossige Anbau mit Kreuzkapelle wurden 1494/1495 nach Vernichtung neu erbaut. Die im zweiten Weltkrieg kaum in Mitleidenschaft gezogene Kirche wurde in den 70er Anfang der 80er einer kompletten Innenrestaurierung und Dachsanierung unterzogen. Von 1993-1995 wurde der Kreuzgang restauriert. Welches die Kirche in seinem heutigen Glanze erscheinen lässt und dadurch zu einem beliebten Touristenziel geworden ist.

Bremen

Montag, 23. Juni 2008

Wer kennt es nicht, aus dem berühmten Märchen der Gebrüder Grimm „Die Bremer Stadtmusikanten“.

Bremen welches Handel jeglicher Güter durch die Schifffahrt bekannt werden ließ und welches Bremen die Freie Hansestadt einbrachte, ist in ein sogenannten „Zwei Städte Staat“ geteilt, wozu das Städtchen 60km nördlich von Bremen, Bremerhaven zählt.

Bremen kann auf eine über 1200 Jahre alte Historik zurückgreifen von der ersten Entstehung im 1 Jahrhundert nach Chr. über die weiteren Epochen, dem zweiten Weltkrieg wo über 62% Bremens zerstört wurde bis heut und 2004 die Erklärung das, dass Rathaus und das mit bekannteste Wahrzeichen der Stadt, der steinerne Bremer Roland, zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde.

Sehenswürdigkeiten wie das Rathaus welches zwischen 1405 und 1410 im Faszinierenden Renaissancestill errichtet wurde mit seinen unzähligen Hallen, Zimmern und Sälen oder dem St. Petri Dom welcher ein markanter Blickpunkt im Stadtgefüge bildet wurde 1041 von Erzbischof Bezelin begonnen und durch Adelbert seinem Nachfolger beendet. Über lange zeit hin verfiel der Dom zunehmend und wurde erst 1888 – 1901 umfangreich Saniert welches heut auch ein Museum beherbergt zieht zahlreiche Besucher in seinen Ban, welche sich zusätzlich von dem Universum welches Wissenschaft zum Abenteuer macht und mit seiner glänzenden Erscheinung, Form und Farbe an ein abgestürztes/ gestrandetes Ufo erinnert und so die Neugier in Jung und Alt weckt, in zahlreichen Ausstellung, den Forscherinstinkt und Erlebnisdrang freien Lauf zu lassen. Die Böttcherstraße welche zwischen 1922 und 1931 von Ludwig Roselius erbaut wurde lädt zusätzlich zu einem Stadtbummel in seinen kleinen Geschäften von Souvenirs, Glaskunst, Tee und Wein ein sowie bietet diese weitere Entdeckungsmöglichkeiten für Museumsfreunde im Museum Roselius-Haus und Paula Modersohn-Becker Museum.

Dresden

Montag, 23. Juni 2008

Die Hauptstadt des Freistaates Sachsen, welches 1206 erstmals erwähnt wurde und sich zur kurfürstlichen sowie königlichen Residenz entwickelte, hat eine hohe Kulturelle Bedeutung und Bekanntheitsgrad allein durch das UNESCO Weltkulturerbe in Deutschland und der Welt.

Sehenswürdigkeiten, wie das „Grüne Gewölbe“ welches eine der reichsten Schatzkammer Europas gilt und somit an Weltruf erlangte, hat mit der Wiedereröffnung 2006, zwei Dauerausstellungsbereiche Charakterisiert zum einem die Schätze des wettinischen Fürsten zum anderen Kunstwerk und Pracht aus Gold, Silber, Edelsteinen und Email, aus Elfenbein, Bronze und Bernstein.

Der Zwinger welcher sich im Herzen der Altstadt befindet und als schönstes barockes Bauwerk gilt wurde über mehrere Bauabschnitte und Epochen erbaut zu einem von 1710-1728 beauftragt durch den Kurfürsten von Sachsen Friedrich August I eher bekannt als August der Starke wodurch der Zwinger stark die Architektur des Barock aufweist und später, da bis 1855 die Südseite des Zwingers offen war durch Gottfried Semper im Stil des italienischen Renaissance entworfen, geprägt und geschlossen wurde. Im zweiten Weltkrieg stark beschädigt, wurde der Zwinger danach schnell wieder aufgebaut, beherbergt heute den Mathematisch-Physikalischen Salon, die Porzellansammlung, kostbare Sammlungen, der weltberühmten Gemäldegalerie Alte Meister, die Rüstkammer, und das Tierkundemuseum. Durch das Anmutiges Ambiente des Dresdner Zwingers wird die Kulisse im Sommer zu Open-Air-Veranstaltungen genutzt und lädt gleichzeitig den Besucher zum Erholen und Entspannen in einer Traumhaften Umgebung ein.

Viele historische Baudenkmale und Ensemble wie die Frauenkirche, Semperoper und das Residenzschoß prägen nicht nur die Architektonisch Stadt sondern auch Dresdens Stadtgeschichte.

Was Dresden an Glanz, Anmutigkeit und Traumhaftigkeit im zweiten Weltkrieg verloren ging, ist man heut daran Interessiert und bestrebt dieses Flair, dessen Ausstrahlung wieder herzustellen, welches wer Dresden schon einmal gesehen hat dies bestätigen kann, dass es gelungen ist, mehr als denn je und zum Lohn mit dem Weltkulterbe UNESCO ausgezeichnet wurde.

Berlin „ Knut geht um die Welt“

Montag, 23. Juni 2008

Einst die Hauptstadt der DDR, geteilt in OST und WEST, jetzt nach achtzehn Jahren der wieder Vereinigung eine Millionenmetropole welche nicht nur Jung anzieht, sondern auch interessant für internationale Schauspieler geworden ist. Zusätzlich das neuste Comingout und wohl neben der Aussage des bekannten Präsidenten der USA John F. Kennedy „ICH BIN EIN BERLINER“, „ ICH BIN SCHWUL UND DAS IST AUCH GUT SO“ von Klaus Wowereit in die Schlagzeilen geradene Berlin, welches dadurch zusätzlich in aller Welt und Munde bekannt geworden ist.

Berlin welches das Brandenburger Tor errichtet in den Jahren 1788 bis 1791 von Carl Gotthard Langhans auf Anweisung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. als wichtigstes und bekanntestes Wahrzeichen besitzt, den Fernsehturm der über die gesamte Stadt ragt und den Reichstag mit seiner Gläsernen Kuppel wo so manches hitziges Gespräch der Politik geführt wird und für namensreiche Verfilmungen als Kulisse dienen sollte, zählt mit ihren über 3,4 Millionen Einwohnern zur bevölkerungsreichsten und flächengrößten Stadt Deutschlands. Mit seinem Museumsreichtum und dessen unterschiedlichsten Themenvielfalt wie zum Beispiel dem höchsten Dinosaurierskelett der Welt machen den Besuch der Stadt interessant. Sein Reichtum an Parkanlagen und Zoologischen Gärten welches letztes Jahr „Knut“ den kleinen Eisbären haben um die Welt gehen lassen und tausende Besucher in die Millionenmetropole gelockt haben, hat bewiesen, das es wert ist sich Berlin näher anzusehen. Sich auf Kulturelle Entdeckungsreise zu begeben, zu erforschen was Berlin für Schauspieler so interessant macht und was die Jugend fasziniert sich der Großstadt anzuschließen. Sich selbst vielleicht in der Ban der Großstadt ziehen zu lassen und sich von dem Flair welches die Stadt Berlin ausstrahlt inspirieren und begeistern zu lassen.

Blato – die Stadt des Säbeltanzes

Freitag, 20. Juni 2008

Die Stadt Blato war einst die größte Stadt auf der Insel Korculas und hat heute nur noch 4000 Einwohner vorzuweisen. Obwohl diese Stadt von den Einwohner her so geschrumpft ist, findet man hier etwas an Industrie, denn hier werden noch Schiffsteile für Kroatien gebaut und die Atmosphäre der Stadt wird trotz allem dadurch nicht beeinträchtig.

Diese Stadt steht für eine kulturelle Attraktion, denn hier findet der Säbeltanz statt.

Diese Art von tanz findet man noch häufig in Kroatien, jedoch dürften die Ursprünge hier in dieser Stadt liegen, was man nicht genau jedoch in Erfahrung bringen kann.

Als Blato noch die größte Stadt auf der Insel war, wohnten hier über 10000 Menschen, diese heute zum größten Teil ausgewandert sind. Es ist schon nennenswert, wenn man dies sagt, dass allein in Sydney über 6000 Menschen aus Blato leben.

Natürlich steht die Stadt auch für den Guten Wein, welcher hier auf der Insel angebaut wird und in dieser Stadt gekeltert wird.

Jetzt darf man jedoch nicht den Säbeltanz vergessen, oder wie man auch noch sagt, der Schwerttanz.

Es gibt verschiedene Gruppen von Sängern und Sängerinnen, welche mit ihren Volksliedern durch die Stadt ziehen und so das Publikum in ihren bann ziehen.

Es handelt sich hierbei um einen 700 Jahre alten, rituellen Säbeltanz mit 18 Tanzfiguren . Dieser wurde lange Zeit nicht mehr aufgeführt und so erfuhr dieser Tanz erst wieder um 1927 seine Auferstehung. Eine leichte Form der Veränderung gibt es aber zu dem ursprünglichem Tanz jedoch, denn wie früher einst nach dem Tanz ein Stier geopfert wurde, so lässt man dies heute weg.

In Kroatien wird in vielen Regionen der Volksbrauch von einst hochgehalten und so kann man auch hier ins träumen vergangener Tage gelangen.

Bol ein kleines Städtchen

Freitag, 20. Juni 2008

Die Stadt Bol ist ein eher kleines aber ruhiges Städtchen und in Kroatien wie auch unter vielen Tennisfreunden wohl sehr bekannt. Ja, hier trifft sich einmal im Jahr die Damen-Tenniselite. Wie man so oft sagt: klein aber fein und genau dies trifft hier zu.

Mit seinen 1.500 Einwohnern ist es schon ein bescheidenes Städtchen, jedoch hat es viel zu bieten.

Die Stadt wurde einst um das Kastell herum aufgebaut, in welchem heute ein Hotel sich befindet. Der Hafen ist eine Autofreie Zone und dort findet man die Souvenirstände, Restaurants und andere zahlreiche Läden zum Einkaufen. In aller Ruhe kann man so einen wunderschönen Einkaufsbummel hier erleben.

Natürlich kann man hier auch gut baden und Surfen, denn das Goldene Horn mit seinem goldgelben Feinkiesstrand ist geradezu herrlich.

Jetzt sollte man das Dominikanerkloster auch nicht vergessen zu erwähnen, denn es ist durchaus sehr sehenswert. Es geht aus einer Schenkung aus dem Jahr 1475 zurück, welches sich am Ortsende befindet. Früher lebten hier viele Mönche und heute sind es nur noch 9 Mönche, welche hier leben und das Museum in Stand halten. Neben der christlichen Mission, sahen die Mönche früher auf ihre Aufgabe darin, dass literarische und kulturelle sehr stark zu erhalten und es lag ihnen buchstäblich am herzen dies genauestens zu tun.

Herrliche Gemälde kann man deshalb in diesem Museum bestaunen.

Bol wurde erst mal um 1184 schriftlich erwähnt und ist somit eine der älteren Städte in Kroatien.

Durch viel Abwechslung wird hier einiges geboten , auch für die Kinder ist es hier interessant, denn die Stadt besitzt eine kleine rote Eisenbahn wo die Kinder mitfahren können.