Archiv für Juni 2008

Usedom

Samstag, 28. Juni 2008

Die Insel in der Ostsee gelegen und zum größten Teil zum Bundesland Mecklenburg Vorpommern gehört, den ein kleine Teil gehört zu Polen. Ist mit seinen Kilometer langen Stränden den Ostseebädern Karlshagen, Trassenheide, Zinnowitz, Zempin, Koserow, Kölpinsee, Ückeritz, den Kaiserbädern Heringsdorf, Bansin, Ahlbeck ein beliebtes Reiseziel für Badeurlauber. Mit seinen Hügeln, Wäldern und Binnenseen wie den Schmollensee, Gothensee oder Wolgastsee lädt die Insel zur Erkundung mit dem Fahrrad ein. Mit der ersten Erwähnung Usedom im 12 Jahrhundert welche sich auf die gleichnamige Kleinstadt im Südwesten der Insel bezieht. Ein im 13 Jahrhundert die Lieblingsresidenz der Herzogin von Pommern verlor sie mitte des 13 Jahrhunderts diese Bedeutung. Nach Jahrzentelangen Kämpfen zwischen slawischen Einwohnern und den Dänen begann die Einwanderung Deutscher Siedler, wodurch die Insel dem deutschen Kulturraum angeschlossen wurde. 1824 bzw. 1825 wurde der Badbetrieb in Schwinemüde und Heringsdorf aufgenommen und bis ins 19 Jahrhundert auf Koserow, Zinnowitz und Ahlbeck ausgebaut. Durch die Reichsgründung begann die Zeit der Seebäder wodurch Usedom weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt wurde. Im Zweiten Weltkrieg befanden sich in Pennemünde ein Testgebiet für Raketen bekannt unter dem Namen Heeresversuchsanstalt Peenemünde, die Erprobungsstelle der Luftwaffe Peenemünde-West und der Marinestützpunkt in Schwinemünde welche für alliierten Luftangriffe ein Angriffsziel waren. Dabei wurden tausende Flüchtlinge die dort aus dem Osten stauten getötet, welche in Massengräbern auf dem Golm, einer Anhöhe bei Kamminke an der heute polnischen Grenze beigesetzt wurden und sich heut eine Gedenkstätte befindet und zu eine internationaler Jugendbegegnungsstätte des Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge 2005 geworden ist. Hauptwirtschaftsfaktor heute ist der Tourismus, der nicht nur Einheimige sondern Besucher aus aller Region anzieht.

Potsdam

Freitag, 27. Juni 2008

Welches die Landeshauptstadt Brandenburg ist, zählt mit seinem 20 Schlössern und Palais zum UNESCO Weltkulturerbe und ist auch bekannt als die Stadt der Schlösser.

Schloss Sanssouci (welches aus dem französischen kommt und „ohne Sorge“ bedeutet) und nach eigenen Skizzen des preußische König Friedrich der Große von 1745 bis1747 durch Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff erbaut wurde. Im Stil des Rokoko errichtet, diente es als Sommerresidenz, Lustschloss und war der Lieblingsort des Königs. Sanssouci welches auf dem terrassierten Weinberg errichtet wurde, gilt als Hauptwerk deutscher Rokokoarchitekur. Die Räume sind original ausgestattet und zeugen somit von Pracht und Eleganz aus dieser Epoche, worin von Watteau, Panini und Pesne Meisterwerke ausgestellt sind. Im Ostteil des Schlosses liegt die Königswohnung, die ehemaligen Gästezimmer liegen im Wessteil und im Halbrund das „Rothenburgzimmer“, im Halbovalen Mittelbau auf der Südseite liegt im Inneren der Marmorsaal welches die Außenfassade der Schriftzug aus Bronzebuchstaben des Schlossnamens birgt. Die Hinterseite welches die Gartenseite ist, ist das Gebälk auf Karyatiden (ersetzen Säulen oder Pfeiler bei Portalen und in der Fassadengliederung) und Atlanten (haben im Unterschied zur Karyatiden die Arme erhoben, um die Last abzustützen) gestützt die Bacchanten und Bacchantinnen die, die Endverzierungen an den Karyatiden und Atlanten bilden, sind aus der Werkstatt des Bildhauers Friedrich Christian Glume. An das Schloss schließt sich der gleichnamige Park an, welcher in Zeitversetzten Epochen weitere Bauwerke beherbergt wie das barocke Neue Palais durch Friedrich den Großen 1763 begonnen und 1769 fertig gestellt, das Orangerieschloss von Friedrich Wilhelm IV 1851-1864 erbaut, das Marmorpalais im Stil des Frühklassizismus durch Friedrich Wilhelm II. in den Jahren 1787–1792 errichtet. Auf dem Areal des Park Sanssouci befinden sich auch die Historische Mühle und der Botanische Garten.

Riesa: Volle Nudelkraft voraus…

Freitag, 27. Juni 2008

Riesa die Stadt mit etwa 36.000 Einwohnern genau in der Mitte zwischen Dresden und Leipzig.
Früher war Riesa bekannt für sein riesiges Stahlwerk, das im Jahr der Wende 1989 / 90 geschlossen wurde. Die damit verbundene Arbeitslosigkeit für viele, war auch der Grund ,das die Einwohnerzahl rapide in den Keller ging. Das alte Stahlwerk wurde letztendlich abgerissen und der Platz für die Neuansiedlung großer Firmen wie z.B.: Freyler Industriebau und ESF (Elbe- Stahlwerke- Feralpi) genutzt. In Riesa sind aber auch Firmen wie “Goodyear- Dunlop Tires” ansässig. Wofür Riesa auch noch bekannt ist, sind die klassischen Riesaer Zündhölzer. Aber Riesa schmückt sich jetzt mehr mit dem Slogan “Sportstadt oder Volle Nudelkraft” voraus. Einfach deshalb, weil in Riesa natürlich die Riesaer Nudeln hergestellt werden, die ziemlich in alle Länder exportiert werden. Sehr sehenswert an der Nudelfabrik ist selbstverständlich, die gläserne Produktion, wo man hautnah bei einer Führung durch die Fabrik erlebt, wie denn die “Riesaer Nudel” in verschiedenen Variationen entstehen. Sportstadt nennt sich Riesa, weil es Riesa gelang, zahlreiche große Events in die “Erdgas Arena” zu holen wie z.B.: “Night of the Jumps, die Sumoweltmeisterschaften, Stepptanzweltmeisterschaften, Freiberger Hallenmasters, Boxen, auch das Eishockey Länderspiel Deutschland - Schwenden” fand in der Arena statt, auch Katharina Witt begab sich in Riesas Erdgas Arena schon aufs Eis. Bedeutende Namen die Riesa natürlich auch bekannt machten, sind z.B.: Ulf Kirsten der deutscher Fußball- Nationalspieler war und bei Bayer Leverkusen spielte, Maik Wagefeld der für Vereine wie Hansa Rostock kickte. Auch sehr bekannt ist -Harald Czudaj-, deutscher Bobfahrer. Was man aber in Riesa auf jedenfalls besucht haben sollte, ist die Klosterkirche St. Marien, wo man noch echte Mumien sehen kann. Einen Besuch ist sicherlich auch der Riesenhügel, der neben dem Wahrzeichen Riesaes steht, die Stahlgussplastik „Elbquelle“.

Passau

Freitag, 27. Juni 2008

Die Universitätsstadt liegt im Dreiflüssezentrum der Donau, des Inn und der Ilz von daher auch als Dreiflüssestadt bekannt, welche von der mächtigen Burg Veste Oberhaus überschattet wird. Die Burg und Residenz des fürstlichen Bischofs vom Hochstift Passau wurde im Jahr 1219 gegründet und auf dem St. Georgsberg linksseitig der Donau und gegenüberliegend der rechtsseitigen Altstadt von Passau erbaut und thront seit her über der Stadt. Die Burg diente zusätzlich auch als Herrschaftszentrum, Verwaltungs- und Wirtschaftsmittelpunkt der Fürstenbischöfe. Mit ihren 65.000 Quadratmeter umbauten Fläche, welche erbaut wurde um militärischen Rückhalt zu gebieten, gehört die Veste Oberhaus mit zur größten und mächtigsten Burganlage Europas. Fünf Mal und zwar 1250, 1298, 1367 und 1482 von Feinden, davon zwei mal von den eigenen Bürgern Passaus bedroht blieb sie in den umkämpften Jahren stets Erfolg- und Siegreich. Die weltliche Macht der Bischöfe büßten Sie durch die Säkularisation 1802 ein. Zunächst diente die Veste Oberhaus als Grenzfestung gegen Osterreich dem Kaiser Napoleon Bonaparte. Als „Bastille Bayerns“ bis 1918 gefürchtet wurde die Veste Oberhaus 1822 als Staatsgefängnis für politische Gefangene und als Militärstrafanstalt umfunktioniert und genutzt. Die Stadt Passau übernahm 1932 die Burg und richtete das Oberhausmuseum darin ein, welche seit 1991 wechselnde historische Sonderausstellungen und diverse Dauerausstellung zum Handel, Wandel und der Stadtgeschichte präsentiert. Zudem beherbergt die Burg im Generalsgebäude von 1597 eine Jugendherberge, im Observatorium aus dem 18 Jahrhundert einen Aussichtsturm der einen Atemberaubenden Blick über das Land und die Stadt Passau gewehrt, eine Sternenwarte und einen Restaurant wo man, nach der Geschichtlichen Erforschung und Entdeckungsreise, die kulinarischen Spezialitäten des Landes genießen kann.

München- Im Herzen Bayern´ s

Donnerstag, 26. Juni 2008

München hat noch mehr zu bieten als nur guten Fussball. Sportliche Highlights in München sicherlich die Allianzarena mit der Gabe in verschiedenen Farben zu leuchten je nachdem welche Mannschaft spielt. Gesehen sollte man aber auch den Olympiapark haben, der 1972 für die Olympischen Spiele in München gebaut wurde. Heute wird er für verschiedene Freizeitaktivitäten genutzt. Aber auch Meisterliche Bauwerke gilt es in München zu bewundern. Wie z.B.: Die “Domkirche zu unseren lieben Frauen“. Die Kirche erbaut im Zeitalter der Spätgotik ist mit ihren zwei Türmen, 99 Meter und 100 Meter hoch das Wahrzeichen München´s. Man hat vom Südturm der Kirche einen Atemberaubenden Blick über München, bis hin zu den Alpen. Auch sehr Sehenswert ist das Münchner Hofbräuhaus, es wurde 1589 gegründet und ist seit jeher ein Touristenmagnet. Wer zum Shoppen nach München kommt der ist auf der Maximilianstraße gut aufgehoben. Sie zählt mit ihren eleganten Geschäften zu den prachtvollsten und teuersten Straßen von München, dort sind Geschäfte wie z.B.: “Dior, Jil Sander, Gianfranco Ferre, Versace“ ansässig. Wenn man sich nicht die ganze Zeit direkt in München aufhalten will, dann ist das Schloss Neuschwanstein empfehlenswert. König Ludwig der II lies es damals 1868 in einer malerischen Bergszenerie errichten. Was an München aber nicht fehlen sollte ist natürlich das Oktoberfest das jährlich stattfindet. Zu diesem Spektakel kamen im Jahr 2007- 6,2 Millionen Menschen, tranken auf der „Wiesn“ 69.406 Hektoliter Bier, verspeisten 521.872 Brathähnchen und aßen 142.253 Paar Schweinswürste. Auf dem Oktoberfest, welches zahlreiche Jobs bietet, arbeiten jährlich 8000 Festangestellte- und 4000 wechselnde Arbeits- kräfte. Also dann „o´zapft is“ .

Neuschwanstein

Donnerstag, 26. Juni 2008

Welches oft und gern von Reiseveranstaltern als „Märchenschloss“ im Allgäu benannt, zählt zur Gemeinde Schwangau bei Füssen und wurde durch Ludwig II von Bayern zum erbau angewiesen. Es zählt zu den berühmtesten Schlössern und ist eines der bekanntesten Touristenziele in Deutschland. Die Stilepochen des romantischen Historismus und Eklektizismus im 19. Jahrhunderts werden durch die Architektur und Innenausstattung auf die Spitze getrieben. Die Wartburg galt für den König Ludwig II als Vorbild für das Schloss Neuschwanstein. Vor dem Bau des Schlosses befanden sich die Burgen Vor- und Hinterhohenschwangau, welche aber bereits zu König Ludwigs Lebzeiten nur noch Ruinen waren und zur Grundsteinlegung des Schlosses am 05 September 1869 komplett weggerissen wurden. Als Entwurfsvorlagen für den Rittersaal und dem Sängersaal dienten die Vorbilder von der Wartburg. Inspiriert von der maurischen Welt Spaniens sowie von der Sagenwelt Richard Wagners ließ sich Ludwig II zusätzlich von Eduard Riedel und Christian Jank Entwürfe liefern und lies diese mit einfließen. Für den König wurde im zweiten Obergeschoss eine abgeschlossene Wohnung eingerichtet. Für ausreichende Bequemlichkeit der gesamten Bauleitung, wurden komfortable Räume im ersten Stockwerk eingerichtet. Diese Räume bzw. das Schloss bewohnte Ludwig bis zu seinem Tode am 13. Juni 1886 in der bis dato17 jährigen Bauzeit gerade mal an 172 Tagen.
Gerade mal ein Drittel der geplanten Räume, waren bis zum Zeitpunkt seines Todes fertig gestellt. Bereits schon 6 Wochen nach Ludwigs Tod, wurde das Schloss für Besucher geöffnet. Ludwig II wollte sein Schloss niemals der Öffentlichkeit, aus Bedenken es könnte durch das gemeine Volk entzaubert werden, zugänglich machen und hätte dies lieber zerstört gewusst. Der Mosaikfußboden im Thronsaal, sowie einige Räume wurden, um einen reibungslosen Besichtigungsverlauf zu gewährleisten erst nach dem Tod des Königs vollendet. Neuschwanstein war das letzte von Ludwig II selbst in Auftrag gegebenen Schlösser, welches er auch bewohnte, bevor er am 9. Juni 1886 Entmündigt wurde. Heute zählt das Neuschwansteiner Schloss in der Hochsaison (Juni bis August) bis zu 5000 Besucher am Tag.

Lübeck

Mittwoch, 25. Juni 2008

Ist eine Kreisfreie Stadt in Schleswig Holstein. Die zum zweiten Weltkrieg teils stark zerstörte mittelalterliche Altstadt gehört heute zur Liste des UNESCO Weltkulturerbe. Das Wahrzeichen der Stadt, welches neben dem Burgtor das einzige erhaltene Stadttor Lübecks ist, ist das Holstentor. Der spätgotische Bau mit seinen vier Stockwerken, gehört zu den Überresten der Befestigungsanlage, welches zur Lübecker Stadtbefestigung diente. Das Holstentor war damalig eine ansehnliche Anlage welches aus dem Inneren-, Mittleren-, Äußeren- und dem Zweites Äußeren Holstentor bestand. In den Zeiten der Industriealisierung sah man die Befestigungsanlagen nur noch als Hindernisse an, so das 1808 das Zweite Äußere-, 1828 das Innere und 1853 das Äußere Holstentor abgerissen wurde. 1855 wurde durch lübeckischer Bürger an den Senat die Eingabe eingereicht das verbliebene Tor ebenfalls abzureißen, da es dem Ausbau der Bahnanlagen im Wege stünde. Wiederstände gegen den Abriss der alten Bausubstanz, ließen Streite ausbrechen welche sich um die Entscheidung des Abbruches hinzogen. 1863 kam es durch die Lübecker Bürgerschaft zum Entschluss das Tor zu restaurieren. Das bis dahin stark in Mitleidenschaft gezogene Tor, welches jährlich einige Zentimeter im Erdboden versank und bereits die tiefsten Schießscharten sich 50 Zentimeter unter dem Erdboden befanden und die Neigung des gesamten Tores gefährliche Ausmaße annahm und durch die veränderte Statik der Einsturz befürchtet wurde. Wurde das Holstentor bis ins Jahr 1871 von Grund auf restauriert und galt ab da als Wahrzeichen der Stadt. Durch die weitere Neigung der Türme und die Befürchtung sowie die weiterhin bestehende Angst das das Gebäude einstürzt, wurde das Tor 1933/ 34 zum zweiten mal Restauriert und derartig befestigt das ein Einsturz ausgeschlossen werden konnte. Seid 1950 dient das Holstentor als Museum welches die Stadtgeschichte, Funde aus der Geschichte sowie Schiffsmodelle der Hanse wie das Flaggschiff Adler von Lübeck und die Entwicklung des mittelalterlichen Lübeck darstellte. Ebenfalls befand sich eine Folterkammer mit diversen Folterinstrumenten in der Ausstellung, welches durch die Modernisierung 2002 beseitigt wurde, da es eine solche im Holstentor nie gegeben hatte und somit nicht historisch Korrekt war. Alle Räume wurden nach neuem Konzept ausgestattet und Bild- sowie Tondokumenten wurden mit in die Ausstellung Einbezogen.

Magdeburg

Mittwoch, 25. Juni 2008

Ist die Landeshauptstadt von Sachsen Anhalt. Mit seinen Zahlreichen Sehenswürdigkeiten, neben den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Dom, Ulrichplatz, Elbe (Schleinufer) und das Magdeburger Rathaus. Wohl eines der Bautechnischen Interessantesten, sowie eines der gigantischsten Verkehrsprojekte ist die Sehenswürdigkeit das Wasserstraßenkreuz Magdeburg. Den Mittelpunk bildet die längste Kanalbrücke Europas mit ihren 918m, welche über die Elbe hinweg führt. Die Kanalbrücke schafft die Verbindung zwischen den Mittelkanal zum Elbe- Havel- Kanal, womit der Wasserstraßenausbau zwischen Hannover-Magdeburg-Berlin verwirklicht wurde. Um die Höhenunterschiede zwischen Mittelkanal und Elbe- Havel- Kanal überwinden zu können, wurde die Doppelsparschleuse Hohenwarthe errichtet welche 2003 eröffnet wurde, dazu gehört die Schleuse Niegripp. Umgekehrt um vom Mittellandkanal zur Elbe wechseln zu können wurde das Abstiegsbauwerk das Schiffshebewerk Rothensee und die parallel dazu erbaute Sparschleuse Rothensee, welches 2001 eröffnet wurde, errichtet. Die Idee zu einer Ost- West- Verbindung gab es bereit schon 1877. Das Schiffshebewerk Rothensee wurde bereit 1938 fertig gestellt, wobei dies als Provisorium gebaut wurde. Es entstanden Pläne die oft Niedrigwasser führende Elbe mit einer Kanalbrücke zu überqueren und wurde mit dem Bau der Widerlager, die Pfeilergründungen und vier Bögen der Kanalbrücke sowie der Bau des Doppel- Schiffshebewerk Hohenwarthe versucht den Plänen nach zu kommen. Durch den zweiten Weltkrieg erfolgte 1942 ein Baustopp, welches das Projekt nach dem Weltkrieg durch die DDR, da kein großes Interesse an der Ost- West- Verbindung bestand und des weiteren die Kosten für den Bau für die DDR zu enorm gewesen wären, das Projekt nicht weiter geführt. Nach über 60 Jahren des stillliegenden Projektes und der Wiedervereinigung von DDR und BRD, wurde das Projekt mit der Sprengung, da man an die Solidität der Pfeiler und Widerlager zweifelte, wieder aufgenommen. Am 10. Oktober 2003 wurde das Wasserstraßenkreuz Magdeburg für den Schiffsverkehr freigegeben und Magdeburg erhält nach dem Jahrhundertbauwerk ein weiteres touristisches Highlight.

Meissen

Mittwoch, 25. Juni 2008

Weit über die Deutschen Landesgrenzen hinaus bekannt, durch seine Porzellankunst ist die Porzellanmanufaktur. Eine der größten Sehenswürdigkeit von Meißen. Mit der Gründung im Jahre 1720 nahm die Porzellangeschichte Meißens seinen Lauf. In traditioneller Handarbeit wurden Tafelservice, Figuren und Accessoires von den Mitarbeitern per Hand ausgeformt, bearbeitet und in verschiedenen Malerabschnitten kunstvoll von Hand bemalt. Das Markenzeichen die „gekreuzten Schwerter“ sind die älteste ununterbrochen in Verwendung stehende Zeichen und eines der bekanntesten der Welt. Im Jahr 1705 arrestiert August der Starke, den geflohenen Apothekergehilfe Johann Friedrich Böttger in der Albrechtsburg Meißen, welcher zunächst als Goldmacher experimentiert. 1707 beginnt in der Jungfernbastei in Dresden die Zusammenarbeit mit Ehrenfried Walter von Tschirnhaus, Physiker und Mathematiker, Gottfried Pabst von Ohain, Oberbergrat, sowie Freiberger Berg- und Hüttenleuten und findet zuerst eine Rezeptur des braunen Feinsteinzeuges, des „roten Porzellans“ auch als „Jaspisporzellan“ bekannt. Die erste Notiz über einen weisen durchscheinenden Scherbens, welches das erfolgreiche Brennen belegt, findet sich 15.01.1708 und gilt als Geburtsurkunde des europäischen Hartporzellans. Böttger kündigt die Herstellung von feinkeramischen Erzeugnissen aus roten und weißen Porzellan. Womit am 23.01.1710 öffentlich bekannt gegeben wird das die Porzellan-Manufaktur Meißen gegründet und die erste Produktionsstätte des europäischen Porzellans die Meißner Albrechtsburg ist. Böttger fungiert ab da als Administrator. Am 13.03.1719 stirbt Friedrich Böttger. Durch die Flucht des Geheimnisträgers Samuel Stöltzel nach Wien, lernt dieser den Porzellanmaler Johann Gregorius Höroldt kennen und kehrt mit diesem 1720 nach Meißen zurück, wo Gregorius Höroldt als Verantwortlicher für die Malerei des Meissner Porzellan verpflichtet wird. Höroldt entwickelt eine Palette von Aufglasurfarben und Dekoren welche in der Folgezeit, Stil prägend der europäischen Porzellanmalerei sind und es werden erste erfolgreiche Brände von Gefäßen mit unterglasurblauer Farbe dekoriert und erzielt. In den Ausstellungsräumen der Meissner Porzellanmanufaktur finden sich Relikte und die Geschichte, aus dieser Zeit wo man auf den Spuren der Vergangenheit wandeln kann und sich der Porzellanerstellung in den einzelnen Schritten vom Formen bis zur Endbemalung erklären, anschauen und widmen kann.

Kölner Dom

Mittwoch, 25. Juni 2008

Im Jahr 1248 wurde der “Alte Dom” weggerissen und an dieser Stelle befindet sich jetzt das Wahrzeichen Kölns, der “neue Dom”. Das Bauwerk ist mit seinen 157 Metern die dritthöchste Kirche der Welt, im Baustil der Gothik. Im Jahr 1996 wurde der Kölner Dom von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt und als eines der prachtvollsten Meisterwerke der gotischen Baukunst eingestuft. Das Hauptschiff des Doms mit seinen Gewölbe über 43 Metern, ist es das zweit höchste Gewölbe der Welt. Mit 104 Sitzplätzen im Chorgestühl bietet der Dom den größten Platz deutscher Kirchen. Das Besondere an dem Gestühl ist das es immer einen reservierten Platz für den Papst und den Kaiser vorweist. Seit 1924 beherbergt der Kölner Dom die größte frei schwingende Glocke der Welt, die St. Petersglocke. Es gibt im Dom insgesamt 11 Glocken. Zum Hauptgeläut zählen stolze 8 Glocken und das Dachreitergeläut umfasst drei weitere Glocken. Die größte Glocke hat einen Durchmesser von 3,22 Meter und wiegt sage und schreibe 24 Tonnen. Im Dom findet man zwei Orgeln die von einem zentralen Spieltisch angespielt werden können. Im Jahr 2006 hat man dann durch ein Hochdruckwerk mit 2 Fanfarenregistern mit insgesamt 122 Pfeifen erweitert. Auch sehr sehenswert im Kölner Dom sind die Grabmale die insgesamt 24 Erzbischöfe ihre Ruhestätte fanden, dazu gehören unter anderem Engelbert der III von der Mark, Konrad von Hochstaden und Friedrich der III von Saarwerden. Wunderschön anzusehen sind natürlich aber auch die Fenster in Glasmaltechnik. Im Kölner Dom findet man ein Fenster das aus 14.500 gleichgroßen Farbquadraten besteht.