Archiv für Juni 2008

Sehenswürdigkeiten Rijeka

Montag, 30. Juni 2008

Die Stadt Rijeka ist eine der bekanntesten Städte des Landes Kroatien. Mit einer Fläche von rund 44 Quadratkilometern bietet diese rund 144000 Einwohnern einen Lebensraum.
Zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt gehört unter anderem der Tvornica, ein Torpedo, welcher als erster europäische Prototyp eines selbstangetriebenen Torpedos gilt. Entworfen wurde dieser von Giovanni Luppis aus Fiume, in der Nähe der Stadt Rijeka. Die Überreste der Torpedofabrik, in denen der Torpedo entworfen und gebaut wurde, stehen heute noch. Im Jahr 1866 wurde der entwickelte Torpedo in dieser Fabrik geprüft.
Ebenfalls sehenswert ist der Wallfahrtsort der Madonna von Trsat, welcher im 14. Jahrhundert rund 135 Meter über dem Meer auf einem Hügel errichtet wurde. Kulturliebhaber werden besonders das Gemälde von C. Tascae und die Skulptur von Madonna von Slunj interessant finden.
Die meisten in Rijeka vorhandenen Sehenswürdigkeiten finden sich in der Innenstadt, die sich zwischen dem Uferkai und dem Park Vladimi-Nazor befindet. Gegenüber anderen Städten in Kroatien finden sich in Rijeka nicht nur Gebäude des gotischen Stils, sondern ebenfalls aus dem Bereich der Renaissance, des Barock, des Klassizismus, des Historismus und dem Jugendstil.
Zu dem Mittelpunkt der Stadt gehört vor allem der Korzo, welcher heute als Fußgängerzone und Einkaufsstraße bekannt ist.
Besonders erwähnenswert ist zudem der Nationalpark Risnjak, welcher sich rund 30 Kilometer von Rijeka befindet. Der Park gehört zum waldreichen Gebiet des Gorski Kotar und vor allem das 1528 Meter hohe Gebirgsmassiv des Risnjak beherrscht das landschaftliche Bild.

Sehenswürdigkeiten Slavonski Brod

Montag, 30. Juni 2008

Die Stadt Slavonski Brod gehört zum Land Kroatien und umfasst eine Fläche von rund 55 Quadratkilometern. Heute leben circa 65000 Einwohner in der Stadt.
Besonders zu erwähnen ist vor allem die große Festungsanlage Tvrdava Brod, welche aus österreichisch-ungarischer Zeit stammt. Innerhalb der Festungsanlage und im näheren Gebiet finden sich zudem einige Ausgrabungsstätten, welche auf eine Besiedelung vor über 8000 Jahren hinweisen.
Direkt im Zentrum von Slavonski Brod befindet sich der Hauptplatz, welcher heute zu den größten in gesamt Kroatien zählt. Dieser Platz wurde nach Ivana Brlic-Mazuranic benannt, einer bekannten, kroatischen Kinderbuchschriftstellerin. Direkt auf dem Hauptplatz finden zudem in regelmäßigen Abständen unterschiedliche Feste und Veranstaltungen statt und Urlauber können zudem in den vielen Galerien, Einkaufszentren, Cafés und Bars einen wunderschönen Tag genießen.
In der näheren Umgebung der Stadt finden sich zudem einige Jagdgebiete, Fischteiche, Seen sowie mehrere Obst- und Weingärten.
Die Franziskanerkirche mit einer Länge von 38 Metern, einer Breite von 13,5 Metern und einer Höhe von 13 Metern zählt heute zu den größten Kirchen im Land. Das anhängige Kloster mit seinem einzigartigen Kreuzgang ist das markanteste Barockgebäude im Land. Mit organisierten Führungen erhalten Touristen die Möglichkeit, die Klosterbibliothek, die Sakristei und das Refektorium zu besichtigen.

Die gesetzliche Ordnung Kroatiens

Sonntag, 29. Juni 2008

Die Gewaltenteilung ist im Grunde die Verteilung der Staatsgewalt auf mehrere Staatsorgane, damit dient sie dem Zwecke der Machtbegrenzung, sowie der Sicherung von Gleichheit und Freiheit. Das Gesetz der Republik besteht aus der bekannten Gewaltenteilung. Zum einen nennt sich die erste Gewalt, die Legislative - die gesetzgebende Gewalt. Die zweite Nennt sich die exekutive Gewalt und bedeutet die Ausführung des Rechts. Die letzte Form der drei Staatsorgane heißt judikative Gewalt und bedeutet die Rechtssprechung. In Kroatien wird der Präsident für 5 Jahre direkt durch das Volk gewählt. Nach Ernennung ist er das Staatsoberhaupt. Ihm ist es nun erlaubt Parlamentswahlen einzuberufen und den Premierminister zu ernennen. Außerdem ist es auch die Entscheidung des Präsidenten, wer Mitglied der Regierung ist. Seit dem 18. Februar 2000 ist nun Stjepan Mesi? kroatischer Staatspräsident. Zuletzt wurde er am 16. Januar 2005 für eine zweite Amtsperiode gewählt. Das kroatische Parlament ist ein Ein-Kammer-Parlament, dem 152 Abgeordnete angehören. Die zweite Kammer nennt sich auch das Haus der Gespannschaften und wurde im März des Jahres 2000 vollkommen abgeschafft. Die Abgeordneten des Sabor, des Ein-Kammer-Parlaments, werden durch die so genannte Verhältniswahl bestimmt. Bei dieser gibt es eine Fünf-Prozent-Klausel, die auf einzelne Wahlkreise bezogen gilt. Zusätzlich gibt es inzwischen einen Wahlkreis für Auslandskroaten. Acht Abgeordnetensitze sind für nationale Minderheiten reserviert. Genauso wie in Deutschland darf jeder Bürger ab dem 18. Lebensjahr an der Wahl teilnehmen. Außergewöhnlich ist es jedoch, dass es eine nicht offizielle vierte Gewalt in Kroatien gibt. Diese ist der Presse zugeteilt, da sie einen großen Wert hat und auch eine entsprechende Macht.

Osijek

Sonntag, 29. Juni 2008

Die viergrößte Stadt Kroatiens heißt Osijek. Der Volkszählung nach leben in der Stadt mehr als 120.000 Menschen. Der größte Teil der Bevölkerung sind mit knapp 88 Prozent Kroaten. Osijek liegt im Osten der kroatischen Region Slawonien am Ufer des Flusses Drau ca. 20 km entfernt von der Mündung in die Donau. Dadurch das die Stadt wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Region Slawoniens ist, biete sich Osijek auch als Verwaltungssitz der Gespanschaft Osijek-Baranja an. Die Stadt selbst, hat mehrere Zentren, die einmal eigenständig waren, wie die Altstadt, die Unterstadt (momentan das eigentliche Zentrum) und die Oberstadt. Neben einer Universität besitzt die Stadt auch viele Museen, Theater und mit der großen Anzahl an Parks und Grünanlagen macht sie ihrem Namen „grüne Stadt“ alle Ehre. Daher kommen auch die Sehenswürdigkeiten in diesem Sinne nicht zu Kurz. Der Naturpark Kopacki rit, ist eines der größten und am besten Erhaltenden Sumpfgebiete in Europa mit einer Fläche von 17.700 Hektar. Dieses Reservat steht unter strengem Schutz, denn nur so kann man die 260 verschiedenen Vogelarten und viele verschiedene Fischarten sowie viele verschiedene Landtierarten erhalten. Mit aufregenden Rundfahrten mithilfe von Panaoramabooten oder auch Kutschen kann man diesen Naturpark besichtigen. Wer jedoch den Park auf eigene Faust erkunden möchte, kann dies auch zu Fuß tun, und auch in Teilen des Parks Jagen oder Angeln, denn in den besagten Teilen greift der Naturschutz nicht. Ein weiteres Highlight im Naturpark Kopacki rit ist das verborgene Schloss Tikves. Es liegt tief im inneren des Parks und wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gebaut. Es bietet den Urlaubern auch die Möglichkeit dort zu Übernachten und zur Abendzeit in das nahe gelegene Restaurant zu gehen, das alle slowenischen Spezialitäten serviert.

Das weltgrößte Amphitheater in Istrien

Samstag, 28. Juni 2008

Die Arena von Pula in Istrien wurde wahrscheinlich in der Augustuszeit circa im 2. Jahrhundert von den Römern unter dem Kaiser Vespasian erbaut und ist eines der größten Amphitheater der Welt. Die Arena misst etwa 130 Meter Länge und 105 Metern Höhe. Heute kann man noch Reste der Grundmauern bestaunen, welche trotz ihres hohen Alters noch 32,5 Meter messen. Sie bot den früheren Zuschauern die besten Aussichten von allen Steh- und Sitzplätzen. Schätzungsweise fanden ungefähr 23000 bis 26000 Menschen dort Platz. Damals wurden dort Gladiatorenkämpfe ausgetragen um die Stärke zweier Männer zu messen oder eine Unklarheit durch einen Kampf zu entscheiden. Doch heute treten in der Arena von Pula bekannte Rock und Pop Künstler auf. Den Künstlern sowie dem Zuschauern wird eine unheimlich magische Atmosphäre geboten, wenn es abends dämmert und die Arena lediglich von den Scheinwerfern beleuchtet wird. Neben diesen Prominenten geben sich allerdings auch bekannte Größen der klassischen Musik die Ehre. Bei der viel später begonnenen Geländeräumung, die vorgenommen wurde um die Reste der Arena zu stabilisieren und zu erhalten, haben Archäologen festgestellt, dass die vorgefundenen Fundamente der Arena tatsächlich in natürliche Felsen eingemeißelt sind und außerdem die Steinblöcke mit Kalksteinbindemittel verbunden sind. Einige Meter vor der Arena wurden auch antike Mauren gefunden, die eine unglaublich große Hilfe bei der Rekonstruierung der urbanen Stadtstruktur vor dem Amphitheaterbau sein können. Es ist fantastisch zu sehen mit welcher Sorgfalt und Hingabe die alten Römer bereits arbeiteten. Oftmals scheint das Alles nicht so lange zurück zu liegen wie, es ist.

Flora und Fauna

Samstag, 28. Juni 2008

Insgesamt ist ein Flächenanteil von ca 36,83 Prozent Kroatiens von Wäldern bedeckt. Davon sind wiederum ungefähr etwa 95 Prozent des Waldbestandes weitgehend naturbelassene Mischwälder. Weitere Unterteilungen gibt es noch in 81 Prozent Staatswälder wovon sich 19 Prozent allerdings in privatem Besitz befinden. Rund 85 Prozent der Waldfläche sind Laubwälder und nur 15 Prozent der Waldfläche sind Nadelwälder. In den hohen Gebirgsregionen des Gorski Kotar, der Lika wachsen überwiegend Nadelwälder. In der pannonischen Tiefebene hingegen findet man eher Laubwälder. Entlang der kroatischen Küste findet man toll gewachsene mediterrane Hartlaubgehölze, Macchien oder auch Pinien und Kiefernwälder. Leider sind manche Sommermonate so heiß und trocken, dass es durch unachtsames oder auch leichtsinniges Verhalten der Einheimische und auch der Touristen zu gefährlichen Großbränden kommt. Aus dieser Ursache heraus wütete vor wenigen Jahren auf der Insel Bra? ein schreckliches, verheerendes Feuer. Die kroatische Regierung hat es sich deshalb zur Aufgabe gemacht gezielt zu investieren, was sich jährlich zunehmend in verbesserten Brandschutzmaßnahmen äußert. Bezüglich der Tierwelt leben in Kroatien viele große Raubtiere wie Braunbären, Wölfe, Luchse und Goldschakale. Sie sind vor allem in den Gebirgsregionen Kroatiens heimisch. Zu den dort vorkommenden Greifvögeln gehören die Gänsegeier sowie Stein- und Schlangenadler. Die größeren Vogelarten leben in den Feuchtgebieten. Zu diesen zählen Sichler und viele Reiherarten. In der steinigen Küstenregion leben sehr viele verschiedene Reptilien wie beispielsweise Schildkröten. Vorzufinden sind Land-, Sumpf- und Meeresschildkröten, zudem Eidechsen, Geckos und Schlangen. Allerdings handelt es sich bei den Schlangen um Nattern und Ottern. Dort ist der ideale Lebensraum. Typische Bewohner der unterirdischen Höhlen sind Grottenolme.

Kroatien die Republik

Samstag, 28. Juni 2008

Kroatien ist eine wunderschöne Republik direkt am Adriatischen Meer. Sie liegt geografisch gesehen im Grenzgebiet zwischen Mittel- und Südosteuropa. Neben der zu erwähnenden Hauptstadt Zagreb, funkelt ein Kranz bekannter Grenzgebiete mit Kroatien um die Wette. Gemeinsame Grenzen im Norden, sind die Sloweniens und Ungarn, die Serbiens und Bosnien und Herzegowinas im Osten und zuletzt die Grenze zu Montenegro im äußeren Süden die Kroatien berühren. Die natürliche Staatsgrenze der Republik wird durch Küsten, die in das Adriatische Meer führen, gebildet. Des Weiteren ist Zagreb nicht nur die Hauptstadt der Republik Kroatien, sondern auch Sitz deren Regierung. In Zagreb selbst leben etwa 1 Millionen Menschen, außerdem liegen im Zentrum der Hauptstadt der bedeutende Verkehrsknotenpunkt sowie der Mittelpunkt von Bildung und Wirtschaft. Allerdings wird Kroatien nicht nur von seinen Einwohnern geschätzt, sondern auch von vielen tausenden Touristen, die sich an der Landschaft sowie den traumhaften Sandstränden Kroatiens erfreuen. Am liebsten werden die endlosen Küsten besucht, denn dort lässt es sich unbeschwert von all dem Stress im Alltag abschalten und erholen. Gern werden auch die umliegenden Städte entdeckt. Neben Tagesausflügen nach Zagreb, unternehmen die Touristen überwiegend Trips nach Split, Dubrovnik, Rijeka und zur Halbinsel Istrien. Aufgrund der unbeschreiblich idyllischen und natürlichen Plätze Kroatiens hat es eine relativ große Beliebtheit entwickelt, die jährlich ungefähr zehn Millionen Besucher anlockt. Inzwischen gibt es auch eine Menge Deutscher, die sich Kroatien als neue Heimat ausgesucht haben. Sie haben dort die Möglichkeit zu leben und zu arbeiten, sowie anschließend ihren Lebensabend unter der wärmenden Sonne zu verbringen.

Kroatien

Samstag, 28. Juni 2008

Das Land mit der amtlichen Bezeichnung „Republik Kroatien“ ist im süd-östlichen Europa gelegen und hat gemeinsame Grenzen mit Ungarn sowie Slowenien im Norden, im Osten sind Bosnien und Herzegowina und auch Serbien die Anrainerstaaten. Montenegro bildet im äußersten Süden mit Kroatien eine Grenze. Das Adriatische Meer ist im Westen sowie im Südwesten eine natürliche Staatsgrenze der Republik. Durch die besondere Lage des Staates befand sich Kroatien immer auch kulturhinsichtlich hin und her gerissen zwischen orientalischen und westeuropäischen Einflüssen. 87.700 km² umfasst das Staatsgebiet Kroatiens, wovon 31.067 km² auf Seeterritorium und 56.592 km² auf Landmasse entfallen. Das Staatsgebiet Kroatiens wird aufgrund der territorialen Lage von Bosnien und Herzegowina auf einen langen Küstenstreifen sowie auf einen kontinentalen Nordteil der Republik eingeengt, die nur im nordwestlichen Areal miteinander verbunden sind. Das kommt daher Zustande, weil, die zu Bosnien und Herzegowina gehörende Gemeinde „Neum“, Kroatien im südlichen Teil der Küstenregion auf einer Breite von etwa 3km vom übrigen Kroatien abtrennt. 2.197 km Gesamtlänge an Landesgrenzen und 1.778 km Küstenlinie definieren die Republik deren Hoheitsgewässer sich in der Nordadria mit denen von Italien berühren. Kroatien ist an der Ostküste der Adria gelegen, ein Teil der Pannonischen Tiefebene und Dinariden zählen unter anderen auch zur Landfläche. Bezogen auf Klimazonen und Reliefformen der Landschaften Kroatiens lässt sich der Staat in drei Landschaftszonen einteilen. Regierungssitz und Hauptstadt Kroatiens ist Zagreb, mit ca. 1 Mio. Einwohnern.
Zagreb nimmt zudem auch noch den Platz als bedeutender Verkehrsknotenpunkt und als das bildungs- sowie wirtschaftliche Zentrum des Staates ein.

Rostock

Samstag, 28. Juni 2008

Die bekannte Hansestadt, welche die älteste Universitätsstadt in Nordeuropa ist, beginnt Ihre Universitätsgeschichte mit dessen Gründung durch den Herzögen Johann IV. und Albrecht V. von Mecklenburg 1419. Sie war die erste Universität Norddeutschlands und des gesamten Ostseeraumes. Zu Anfang bestehend aus einer juristischen, medizinischen und der Facultas artium (Der so genannte Vorläufer vieler geisteswissenschaftlicher und mathematischer Fakultäten), ist die Universität zunächst ohne die übliche theologische Fakultät. Dieser Bereich kam erst 1432 dazu.

Mit 400 bis 500 Studenten vorwiegend aus Skandinavien, Holland und dem Baltikum war die Universität im 15. Jahrhundert eine der größten Deutschlands. Im Jahre 1437 musste die Universität durch politische Wirren und Druck durch die Kirche unter Vorgabe eines Interdikts (Einstellung von gottesdienstlichen Handlungen als Strafe für ein Vergehen gegen das Kirchenrecht) nach Greifswald umziehen. Trotz dessen, das Interdikt bereits 1440 aufgehoben wurde, hielt dieser Zustand bis 1443 an. Danach befand sich der Sitz der Universität in der Hansestadt Lübeck von 1487 bis 1488 (nach nicht manifestierbaren Aussagen sogar bis 1492). 1542 wurde die Universität protestantisch und wurde 1760 aufgeteilt in eine rätliche Universität Rostock und eine fürstliche Universität in Bützow welche 1789 wiedervereinigt wurde. Für die Studenten und Mitarbeiter war die wichtigste Einrichtung die bereits schon 1569 gegründete Universitätsbibliothek, welche aus dem Universitätsarchiv, der Kustodie, dem Patent- und Normenzentrum, der drei Bereichsbibliotheken und der 10 Fachbibliotheken besteht. Die Universität Rostock war eine von 4 Universitäten welche eine führende gutachterliche Universität während der Hexenprozesse war. Durch einen Ausbau ende des 19. Jahrhunderts, erreichte sie wieder Anschluss an die anderen deutschen Universitäten, wobei das Hauptgebäude vom Schweriner Hofbaurat Hermann Willebrand 1866 bis 1870 im Neorenaissance Stil entworfen wurde.

Das „Deutsch-Philologische Seminar“ ist die erst gegründete akademische Einrichtung Deutschland, welche sich 1858 mit Germanistik beschäftigte. Heute ist diese ein Institut für Germanistik. 1946 nach dem zweiten Weltkrieg wurde die Universität wiedereröffnet und hatte bis 1963 auch eine Arbeiter- und Bauernfakultät „Ernst Thälmann“. 1950 und 1951 wurde eine landwirtschaftliche Fakultät und ein Fachbereich für Schiffbau eröffnet, welche ab 1963 Technische Fakultät hieß. Die in Dresden ansässige Fakultät für Luftfahrtwesen, wurde ebenfalls 1952 in der Universität Rostock gegründet, die jedoch ein Jahr später nach Dresden verlegt wurde. Die Ingenieurökonomische Fakultät kam 1963 hinzu. In „Wilhelm-Pieck-Universität“ 1976 umbenannt, wird 1990 die Rückbenennung in die Universität Rostock vorgenommen.

Rügen

Samstag, 28. Juni 2008

Bekannt durch seine Kreidefelsen ist sie die größte Deutsche Insel und liegt in der Ostsee. Sie gehört zu Mecklenburg Vorpommern und wird über den 2 km breiten Strelasund ,durch den Rügendamm und der Stralsundbrücke mit dem Festland verbunden. Die 52 km lange (von Süd nach Nord) und 41 km breite Insel mit der Gesamtfläche von 926 km². Ist ihre Gestalt durch vorspringende Halbinseln, Landzungen und Meeresbuchten sehr zergliedert. Die vielfältige und Fassettenreiche landschaftliche Schönheit, sowie die langen und feinsandigen Badestrände, welche einen Teil der 574 km langen Küste ausmachen, sowie die Ostseebäder Binz, Sellin, Göhren, Baabe und Thiessow ziehen viele Urlauber auf die Insel. Die Insel Rügen lässt sich gut in mehrere „Bereiche“ einteilen, so das man auf einen Blick das Sehenswerte und die Sehenswürdigkeiten im Überblick hat. So lädt die Insel Hiddensee zu einer Erkundschaftung im Kloster, Neuendorf und Vitte ein. Die Halbinsel Wittow mit seinem Kap Arkona und Putgarten ein Flächendenkmal, welches in seiner Art einmalig in Deutschland ist zu bieten hat, sowie das Ostseebad Juliusruh zum Entspannen und Erholen einlädt. Bergen und Umgebung lädt ein sich auf die Spur der Stadtgeschichte von Bergen zu begeben welches einiges an Sehenswürdigkeiten zu bieten hat oder Ralswiek ,welches jährlich tausende Besucher zu den Klaus-Störtebekerfestspiele lockt. Süd Rügen welches mit ländlichem Charme bezaubert und man in Garz sich auf die geschichtliche Spur von Rügen begeben kann oder Putbus welches mit seinem Rad- und Wanderwegenetz zur landschaftlichen Erkundung zu Fuß oder per Rad einlädt. Die Halbinsel Jasmund wo Glowe mit einer reichen Tier- und Pflanzenwelt begeistert, sowie dem Angler ein ausgezeichnetes Revier für Dorsch, Aal oder Flunder bietet, so manchen Besucher in seinen Ban zieht. Auch Lohme, Neu Mukran, Sagart und Sassnitz einiges an Sehenswertes bieten und zum Besuch einladen der niemals verkehrt ist. Oder man gönnt sich einen Ausgiebigen Ostseebadeurlaub in den Bädern Binz und Sellin oder sollte dieser gar in reizender landschaftlich Umgebung sein, wo Lanzen- Granitz ein schönes Plätzchen bietet, so finden Sie diese Rund um Granitz. Abschließend der Insel Rügen ist die Halbinsel Mönchgut welche mit seinem kleinen Fischerdorf Große Zicker im Biosphärenreservat Süd-Ost Rügen einlädt oder nach Middelhagen wo Menschen, die Ruhe vor Altagsstreß suchen, genau am richtigen Plätzchen sind oder man sich mit Kind und Kegel in den Ostseebädern Baabe, Göhren oder Thiessow austoben kann. Wem das alles zu Umfangreich ist kann, auch kleinere Unternehmungen mit der Kleinbahn dem sogenannten „Rasenden Roland“ die Insel gemütlich erkundschaften welcher die Orte Putbus- Binz- Sellin- Baabe und Göhren anfährt.